Granatapfel Studien

Die medizinische Wirksamkeit von frischem Granatapfel, aber auch von Produkten aus Granatapfel ist mittlerweile auch durch zahlreiche Studien belegt. Es spricht also auch von diesem Standpunkt aus gesehen einiges dafür, Granatapfel als Nahrungsergänzung zur Vorbeugung und zur Behandlung von gesundheitlichen Problemen anzuwenden. Der hohe Gehalt des Granatapfels an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen lässt den Rückschluss zu, dass es sich beim Granatapfel nicht nur um eine köstliche Frucht, sondern auch um eine Heilpflanze handelt. Auch Patienten mit Schmerzen des Bewegungsapparates, also beispielsweise Arthrose, können von einer Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel profitieren. Nachgewiesen ist ebenso der Effekt auf die allgemeine Gefäßgesundheit, weshalb Menschen mit Herzkreislaufproblemen, Bluthochdruck, erektiler Dysfunktion oder nachlassender Gedächtnisleistung von den gesundheitsfördernden Effekten des Granatapfel besonders profitieren können.

Studie in Bezug auf Arteriosklerose

In Bezug auf die weitverbreitete Arterienverkalkung, Arteriosklerose, konnten Substanzen aus Granatapfel ihre Wirksamkeit eindrucksvoll belegen. In einer sogenannten Phase-2-Studie aus dem Jahre 2004 konnte bei Patienten mit einer beidseitigen Verengung der Halsschlagader, Carotisstenose, bereits nach sechswöchiger Einnahme eine Reduktion von arteriosklerotischen Ablagerungen sowie eine Senkung des systolischen Blutdrucks festgestellt werden. Seit diesem Zeitpunkt wurden noch weitere klinische Studien durchgeführt, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Link zur Studie:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12224378

Studie in Bezug auf Prostatabeschwerden

Die im Granatapfel enthaltenen Polyphenole konnten bereits in mehreren Studien ihre Wirksamkeit gegen Prostatabeschwerden nachweisen. Patienten mit Prostatakrebs hatten nach der Operation durch die tägliche Einnahme von Granatapfelextrakt einen niedrigeren PSA- Wert. Dieser Blutwert lässt eine direkte Aussage über die Gesundheit der Prostata zu. In einer Studie mit Zellkulturen aus dem Jahre 2004 konnte der israelische Arzt Doktor Lansky nachweisen, dass die Krebsausbreitung in Prostatakrebszellkulturen unter Zusatz von fermentierten Polyphenolen aus Granatapfel um mehr als 90 % verringert werden konnte.

Link zur Studie:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16818701

Studie in Bezug auf Diabetes

Die Inhaltsstoffe des Granatapfels haben die Eigenschaft, direkt auf zellulärer Ebene zu wirken. Dies hat im Zusammenhang mit der Bauchspeicheldrüse die Auswirkungen, dass Insulinreserven mobilisiert werden können. Besonders Typ-2-Diabetiker, also Menschen mit so genanntem Altersdiabetes, profitieren von Granatapfel als Nahrungsergänzung. In einer Studie aus dem Jahr 2006 erhielten 22 Diabetiker mit erhöhten Cholesterinwerten über einen Zeitraum von acht Wochen täglich 30 ml Granatapfel Konzentrat. Nach diesem Zeitraum sanken nicht nur die Cholesterinwerte signifikant, auch die Insulinresistenz, die für den Stoffwechsel von Diabetikern enorm wichtig ist, konnte verbessert werden.

Link zur Studie:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15383223

Studie in Bezug auf Wechseljahresbeschwerden

Frauen, die nach der Menopause unter Wechseljahresbeschwerden leiden, können von der Einnahme von Granatapfel als Nahrungsergänzung besonders profitieren. Typische Beschwerden wie Bauchkrämpfe, Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen werden unter der Einnahme von Granatapfelextrakt stark abgemildert. Auch die Studienlage in Bezug auf Wechseljahresbeschwerden und Granatapfel ist ermutigend. 112 Frauen mit typischen Wechseljahresbeschwerden wurden von einer koreanischen Forschergruppe im Hinblick auf die Wirkung von Granatapfel untersucht. Im Vergleich zur Placebogruppe besserten sich die Symptome bei den Frauen, welche täglich eine definierte Menge Granatapfelextrakt zu sich genommen hatten, signifikant.

Link zur Studie:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22240636

Lesen Sie mehr Wissenswertes über Granatapfel:

Zum Produkt